Rasta-ration - Bob Marleys Land Rover Defender

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in Klassiker

- Land Rover der Reggae-Legende
- zweijährige aufwändige Restauration
- Sitzgestaltung durch Marleys Tochter



Wenn die Musikrichtung Reggae zur Sprache kommt, fällt relativ sicher auch der Name Bob Marley. Die jamaikanische Musikerlegende verstarb zwar bereits im Jahr 1981, ist jedoch bis heute wie kein zweiter mit dieser Art von Musik verbunden. Lieder wie "Stir It Up", "Buffalo Soldier", "No Woman No Cry" oder "Get Up, Stand Up" formten seinen Status. Dass er jedoch auch mit der Marke Land Rover eine lange Verbundenheit pflegte, ist weniger gut bekannt.

In seiner Heimat Jamaika bewegte Bob Marley häufig und gern seinen mattblau lackierten Land Rover Defender Series III Pickup. Nach seinem Tod stand der Wagen nur noch im Freien und wurde teilweise ausgeschlachtet. Als ATL Automotive, der Land Rover Importeur auf Jamaika, den Wagen fand und anhand der Fahrgestellnummer zweifelsfrei feststellen konnte, dass es sich um den Wagen des berühmten Musikers handelt, war nicht einmal ein Motor unter der Haube.

Kein Grund, den Wagen weiterhin verfallen zu lassen, eher eine gute Herausforderung. Allerdings ahnte am Anfang der Restauration noch niemand, dass diese sich rund zwei Jahre hinziehen würde. Jedes Bauteil und jede Schraube wurde dabei in die Hand genommen und bei Bedarf durch Neuteile ersetzt. Ersatz für den fehlenden Motor fanden die Experten in Äthiopien. Wenn Teile gar nicht zu beschaffen waren, wurden sie von Hand nachgefertigt.

Neben Technikern und Teile-Experten war auch die Familie Marley von Anfang an eng in das Projekt einbezogen. Die älteste Tochter der Reggae-Legende, Cedella Marley, ist inzwischen als Designerin erfolgreich und entwarf die exklusiven Lederbezüge für die Sitze. Dabei kommen die typischen Reggae-Farben Rot, Gelb und Grün zum Einsatz und werden durch ihren Schriftzug "Cedella Marley Design" abgerundet.

Pünktlich zum 70. Geburtstag von Bob Marley findet der frisch restaurierte Land Rover nun seinen Platz in seinem ehemaligen Wohnhaus, 56 Hope Road, Kingston, Jamaika, das inzwischen zum Bob-Marley-Museum umgewandelt wurde.

Quellen: Land Rover und Sandals Resorts International (SRI)
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