Ford F-150 Raptor Desert Racing - Wüstenrenner

Geschrieben von Kay Andresen am . Veröffentlicht in News

- Neuer F-150 Raptor als Wüstenrenner
- tritt in Klasse der seriennahen Autos an
- Überrollbügel, Rennsitze und GPS innen
- rund 450 PS starker EcoBoost-V6-Motor
- sechs Veranstaltungen im Rennkalender

Wüstenrennen sind in den USA eine beliebte Motorsportvariante. Nicht nur die Baja California lockt jedes Jahr Tausende von Zuschauern an. Es gibt sogar eine eigene Rennserie für das Offroad-Spektakel, die "Best in the Desert Series". In dieser Serie will Ford in diesem Jahr mit dem neuen F-150 Raptor antreten, dessen Rennvariante somit früher zu sehen ist, als das Serienmodell, das erst im Laufe des späteren Jahres zu den Händlern rollen wird.

Exterieur

Da Ford in der seriennahen Klasse starten wird, sind die Änderungen am Wettbewerbsfahrzeug im Vergleich zur Straßenversion nur gering. Unter dem bereits in der Serie dominanten, mattschwarzen Grill ist ein kleiner Rammbügel mit integrierten LED-Zusatzscheinwerfern montiert. Dazu kommen verstärkte Schutzplatten unter dem Motor, falls eine Landung nach einem der in diesem Sport üblichen Sprünge mal etwas unsanft ausfallen sollte.

Interieur

Das Interieur des Raptor wird für den Sporteinsatz mit einem Überrollkäfig, Mastercraft-Rennsitzen mit Fünf-Punkt-Sicherheitsgurten und den bei Wüstenrennen üblichen Fensternetzen ausgerüstet. Am Armaturenbrett befinden sich für den Rallye-Einsatz ein RacePak und Datenlogger komplettiert mit GPS für die Orientierung in der Wüste. Der übrige Innenraum verbleibt erstaunlicherweise im serienmäßigen Zustand, wie man auch auf den Fotos erkennen kann.

Performance

Wie die Serienvariante des F-150 Raptor verfügt der "Best in the Desert"-Race-Truck über den bekannten Ford Ecoboost Twin-Turbo-V6 mit 3,5 Litern Hubraum, gepaart mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe. Die endgültigen Leistungsdaten hat Ford bei der Präsentation des Wüstenrenners noch nicht genannt, aber der Raptor wird mit rund 450 PS an den Start gehen, die sich den nötigen Kraftstoff aus einem speziellen Rennsporttank saugen. Das Fahrwerk wird für den Sporteinsatz mit stärkeren Federn und Dämpfern versehen, die für eine größere Bodenfreiheit sorgen. Ein Torsen-Frontdifferenzial und 17 Zoll große, spezielle Offroadfelgen mit BFGoodrich-All-Terrain-KO2-Reifen ergänzen das Sportpaket.

Als Fahrer hat Ford Greg Foutz, Inhaber von Foutz Motorsport, sowie Tim Casey nominiert. Beide sind mehrfache Wüstenrennchampions.

Nachfolgend die Termine für die 2016 Best in the Desert Series:
Parker 425 - Parker/Arizona, 4. - 7. Februar
Mint 400 - Las Vegas/Nevada, 10. – 14. März
Laughlin Desert Classic - Laughlin/Nevada, 5. Mai
Vegas to Reno - Nevada, 17. - 20. August
Bluewater Challenge - Parker/Arizona, 10. September – 6. Oktober
Pahrump Nugget 250 - Pahrump/Nevada, 1. - 4. Dezember

Quelle: Ford