Maserati Levante - Der Maserati unter den SUV

Geschrieben von Kay Andresen am . Veröffentlicht in News

- Erste Bilder und Infos zum Maserati SUV
- Levante feiert in Genf seine Weltpremiere
- optisch direkt als Maserati zu erkennen
- noch keine genaueren Infos zu den Motoren
- keine Bilder des Interieurs veröffentlicht

Maserati zeigt rund zehn Tage vor der Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon erste offizielle Fotos des neuen Levante - des ersten SUVs in der über 100-jährigen Tradition der italienischen Nobelmarke. Der Levante reiht sich in das Segment der Edel-Offroader ein, das bereits mit Fahrzeugen wie Porsche Cayenne, Jaguar F-Pace oder Mercedes-AMG GLE gut besetzt ist.

Exterieur

Es ist den Designern des Levante zu bescheinigen, eine Form geschaffen zu haben, die die DNA von Maserati harmonisch auf die Proportionen eines SUV überträgt. Die Front zeigt den typischen Maserati-Grill mit dem Dreizack in der Mitte, tritt aber auf Grund der Höhe kräftiger auf. Seitlich schließen sich die Scheinwerfereinheiten an, die in ihrer Formgebung an den Ghibli oder den Quattroporte VI erinnern. An der Seite zitieren die drei verchromt eingefassten Lüftungsöffnungen hinter den Vorderrädern ebenso das typische Maserati-Design, wie der Blechknick oberhalb der Hinterräder und das Logo an der C-Säule. Wie auch die Limousinen aus Modena verfügt der Levante über rahmenlose Seitenscheiben. Mit einer relativ schräg stehenden Heckscheibe zeigt der Levante den gewollt sportlichen Auftritt, erinnert allerdings auf den ersten Fotos vor allem durch den oberhalb der Heckscheibe positionierten Spoiler doch recht stark an den aktuellen Porsche Cayenne. Hier muss man sicherlich die Premiere in Genf abwarten, um das Design abschließend zu beurteilen.

Interieur

Maserati hat vorab noch keine Informationen zum Innenraum veröffentlicht. Auf einem inoffiziellen Foto ist aber ein nobler Innenraum nach Art des Hauses zu erkennen. Die Ledersitze wirken gut geformt, auch für sicheren Halt bei Offroad-Einsätzen. Ansonsten zeigt sich ein gekonnter Mix aus edlen Materialien, wie zweifarbigem Leder, Aluminium und Carbon. Genauere Details sind erst nach der Weltpremiere verfügbar.

Performance

In der ersten Präsentation spricht Maserati lediglich von Benzin- und Dieselmotoren in Verbindung mit einem speziell abgestimmten Achtgang-Automatikgetriebe, doch wer sich in der Motorenpalette der aktuellen Modelle der Italiener umsieht, braucht nur wenig Fantasie, um sich das Motorenangebot des Levante vorzustellen. Die V6- und V8-Benzinmotoren aus Ghibli und Quattroporte darf man im neuen SUV wohl ebenso erwarten, wie den V6-Diesel der beiden Limousinen. Damit wäre der Levante standesgemäß unterwegs im Vergleich zu den bereits zuvor angesprochenen Mitbewerbern aus Deutschland und England. Die Kraftübertragung erfolgt in jedem Fall über den Maserati eigenen "Q4"-Allradantrieb mit intelligenter Steuerung. Zusätzliches Offroad-Know-How ist ja seit der Übernahme des amerikanischen Chrysler-Konzerns durch die Maserati-Mutter Fiat speziell mit der Marke Jeep reichlich vorhanden.
Das elektronisch gesteuerte Fahrwerk des Levante - soviel hat Maserati bereits bekanntgegeben - verfügt über Luftfederung und soll Maserati-typisches, sportwagenähnliches Handling auf der Straße mit exzellenten Offroad-Eigenschaften verbinden. Ob speziell diese bei einem Edel-SUV wie dem Levante allerdings auch genutzt werden, darf bezweifelt werden.

Preis

Zu einem so frühen Zeitpunkt sind die Preise für den Maserati Levante noch nicht bekannt. Die Produktion des Levante hat bereits im Turiner Fiat-Werk Mirafiori begonnen, sodass die Auslieferung der ersten Fahrzeuge schon kurz nach dem Genfer Salon zuerst für den kontinentaleuropäischen Markt beginnen wird. Die Überseemärkte folgen anschließend bis zum Ende des Jahres 2016.

Quelle: Maserati