Aston Martin DB11 - Rückblick auf die DB-Story

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Aston Martin beleuchtet DB-Historie
- alles begann mit DB2 im Jahr 1950
- es folgten DB2/4, DB4, DB5, DB6 und DB7
- DB9 wird bereits seit 2004 produziert
- neuer DB11 wird in Genf präsentiert

Mit einem kurzen Video, das gestern auf Youtube veröffentlicht wurde, wirft Aston Martin zum einen den Blick zurück auf die verschiedenen Modelle mit dem Namenskürzel von David Brown, die seit 1950 entstanden sind und kündigt zum anderen mit einer nur wenig beleuchteten Silhouette den neuen DB11 an, der nach 66 Jahren ein neues Kapitel dieser Geschichte aufschlagen wird.

Alles begann mit dem Aston Martin DB2, der 1950 auf den Markt kam. Während die Buchstaben wie bereits beschrieben auf den damaligen Firmenchef hinweisen sollten, beschrieb die Zahl das zweite unter David Brown entstandene Serienmodell - hierdurch wurde der 1948 eingeführte Aston Martin 2-Litre Sports in vielen Publikationen nachträglich zum DB1. Bis 1953 wurden nur 421 Exemplare des DB2 gefertigt, dann folgte mit dem DB2/4 ein weiterentwickelter Nachfolger auf gleicher Basis. Ihn gab es in drei Serien (Mark I bis III) und insgesamt 1.315-mal.

Warum genau Aston Martin die Bezeichnung "DB3" übersprungen hat, lässt sich heute nicht mehr endgültig klären. Fakt ist, dass ab 1958 der DB4 bei den Händlern stand, der mit seinem 3,7 Liter großen Reihensechszylindermotor vieles besser als sein Vorgänger konnte. Zudem brachte er eine Linienführung mit, die in nur wenigen Details verändert auch den DB5 ab 1963 und schließlich den DB6 ab 1965 schmückte und erst 1967 vom deutlich kantigeren Design des DBS abgelöst wurde. Dass sowohl der DB5 als auch der DBS eine automobile Hauptrolle in den Agentenfilmen rund um James Bond einnahmen, muss an dieser Stelle wohl kaum betont werden.

In der Zeit von 1972 bis 1994 erfolgte eine Pause in der DB-Reihe, die von anderen Modellen des Hauses gefüllt wurde. Umso größer war die Begeisterung bei Markenfans, als der neue DB7 präsentiert wurde - sieht man von den Plastikschaltern im Innenraum, die aus dem Ford-Konzernregal stammten, einmal ab. 2004 erfolgte unter neuer Herrschaft ein weiterer Modellwechsel, bei dem eine Ziffer übersprungen wurde. Seither erfreut der DB9 eine weltweit große Fangemeinschaft. Auf seiner Basis entstanden zudem der DBS und der Virage.

Ein Sonderkapitel neben den DBR-Modellen für den Rennsport der 1950er Jahre stellt zweifelsfrei der DB10 dar, über den carsdaily.de bereits einige Male berichtete. Dieses Fahrzeug entstand in einer minimalen Auflage von nur 10 Exemplaren in reiner Handarbeit für den aktuellen James-Bond-Film "Spectre". Einige der Wagen wurden bei den Dreharbeiten nachhaltig beschädigt, lediglich zwei überlebten völlig unbeschadet. Einer davon wurde kürzlich versteigert (wir berichteten). Neben der Tatsache, dass hiermit erstmals ein eigenständiges Fahrzeug speziell für einen Film aufgebaut wurde, ist auch die Namensvergabe ein Novum.

Sie führt allerdings auch hin zum neuen Sportwagenmodell DB11, das auf dem Genfer Salon in der kommenden Woche seine Weltpremiere erleben wird. Unter der Haube wird erstmals ein Triebwerk aus der neu geknüpften Partnerschaft zu Mercedes-AMG werkeln. Dabei handelt es sich um einen speziell entwickelten V12-Biturbomotor mit 5,3 Litern Hubraum. Weitere technische Daten und Bilder zum DB11 werden in Kürze veröffentlicht.

Quelle: Aston Martin