Koenigsegg Agera RS ML - Gelbes Unikat

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Einmaliges Agera RS Exemplar in Gelb
- trägt zusätzlich Besitzer-Initialen ML
- gelber Lack mit Carbon und roten Details
- V8-Biturbo-Triebwerk mit 1.160 PS
- Fahrzeug geht in Kürze nach Südostasien

Obwohl bereits im Vorfeld des Genfer Autosalons die Nachricht veröffentlicht wurde, dass der Agera RS ausverkauft ist, brachte Koenigsegg ein Exemplar der auf 25 Fahrzeuge limitierten Sonderserie mit in die Schweiz. Dieser Wagen ist ein Unikat, denn es erhielt zusätzlich zum Modellkürzel RS auch noch die Initialen des neuen Besitzers, der den Wagen in Kürze in Empfang nehmen wird: ML.

Exterieur

Die Karosserie des Agera RS ML erstrahlt in auffälligem Gelb, das durch geschickt gesetzte Akzente in Sichtcarbon und Rot unterbrochen wird. Dabei betonen die roten Akzente gezielt Details wie den Frontsplitter, die seitlichen Luftleitfinnen an der Frontschürze, die Schweller, den Diffusor am Heck sowie die Marken- und Modellschriftzüge rund ums Auto. Für den Bodenkontakt sorgen die Carbon-Aircore-Räder, auf die Koenigsegg ein Patent angemeldet hat. Während auf den Heckflügelendplatten das Modellkürzel "RS" zu finden ist, steht vor den Hinterrädern einmaligerweise "Agera ML" auf Wunsch des Besitzers.

Interieur

Im Interieur greift der Agera RS ML die Farbgebung der Karosserie wieder auf und invertiert sie. Das schwarze Leder wird durch gelbe Kedern und Ziernähte aufgewertet. Zudem wurden die Griffflächen des Carbon-Sportlenkrads mit gelb eingefärbtem Leder bezogen. Mit der Kontrastfarbe Rot wurde innen sparsamer umgegangen als außen. Einzig die Besitzer-Initialen "ML" auf der Beifahrerseite und die Gurtschnallen zeigen ein wenig rote Farbe. Für den zusätzlich montierbaren Sechspunktgurt wurden die Gurtschlösser so im Sitz integriert, dass sie bei Nichtgebrauch einfach in die Sitzfläche verstaut werden können. Durch die Anordnung des Lenkrads auf der rechten Seite wird bereits klar, dass dieses Agera-Unikat nicht auf dem europäischen Festland bleibt. Unseren Informationen nach wohnt der neue Besitzer in Südostasien.
Wie alle Agera RS verfügt auch der ML serienmäßig über elektrische Fensterheber, ein Navigationssystem, ein Audiosystem mit USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Klimaanlage und eine Alarmanlage.

Performance

Direkt hinter den Passagieren werkelt ein fünf Liter großes V8-Biturbo-Triebwerk mit 32 Ventilen. Auf normalem Benzin mit 95 Oktan leistet dieser bei einem maximalen Ladedruck von 1,3 bar 853 kW/1.160 PS und stemmt ein gewaltiges maximales Drehmoment in Höhe von 1.280 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Mit anderen Worten bringt es dieser Motor auf 232 PS pro Liter Hubraum. Die Kraft gelangt über ein sequenzielles Siebengang-Getriebe von CIMA auf die Hinterräder. Eine Carbon-Keramik-Bremsanlage mit Sport-ABS sorgt dafür, dass der Supersportwagen wieder sicher zum Stillstand gebracht werden kann.
Dank seines supersteifen Carbon-Monocoques mit integriertem Tank, das lediglich 72 Kilogramm auf die Waage bringt, kennt der Agera RS keinerlei Verwindung in Kurven - es sei denn der Wert würde 65.000 Newtonmeter pro Grad übersteigen. Doppelte Dreiecksquerlenker sorgen wie im Motorsport für das präzise Fahrverhalten bei jedem Tempo. Sie sind mit elektronisch verstellbaren Dämpfern von Öhlins ausgestattet und verfügen an der Hinterachse zudem über die Triplex-Federung von Koenigsegg, bei der die beiden Aufhängungen rechts und links miteinander verbunden sind. So sind Querbeschleunigungswerte bis 1,75 g auf Straßenreifen möglich. Das Koenigsegg Electronic Stability Control (KES) lässt sich vom Fahrer in drei Modi einstellen. Zudem kann er die Vorder- und Hinterachse für Tiefgarageneinfahrten oder hohe Bordsteinkanten hydraulisch anheben.

Preis

Wie so oft behält Koenigsegg den Preis des Agera RS ML für sich. Da bereits im Januar diesen Jahres alle 25 Exemplare der RS-Serie ausverkauft waren und auch die drei Fahrzeuge des Agera Final bereits Abnehmer gefunden haben, gibt es offiziell keine Chance mehr auf einen selbst konfigurierten Agera ab Werk.

Quellen: Koenigsegg (2 Bilder), Matthias Kierse (5 Bilder)