Aston Martin und Red Bull gehen Kooperation ein

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Aston Martin Logo auf neuem Red Bull F1
- erstmals seit 1960 wieder in der Formel 1
- strategische Partnerschaft beider Firmen
- Newey und Reichman entwickeln Hypercar
- Projekt "AM-RB 001" mit Kleinserienchance



Schon in der vergangenen Formel-1-Saison gab es erste Gerüchte, nun wurde es bestätigt: Der britische Sportwagenbauer Aston Martin und das in Österreich beheimatete F1-Team Red Bull Racing gehen eine strategische Partnerschaft ein. Diese Kooperation umfasst dabei nicht nur die Aufnahme des Aston Martin Logos auf die Front und Seitenkästen des neuen Red Bull RB12 sowie auf die Ärmel der Teambekleidung, sondern auch eine Zusammenarbeit zwischen Adrian Newey, dem berühmten Aerodynamikexperten des F1-Teams und Aston Martins Chefdesigner Marek Reichman.
 
Gemeinsam werden Newey und Reichman einen langgehegten Traum des F1-Experten verwirklichen und einen Supersportwagen für die Straße entwerfen - im Pressetext ist sogar von einem "Hypercar" die Rede. Ob der unter dem Codenamen "AM-RB 001" entwickelte Wagen am Ende auch in Kleinserie gehen wird, steht bislang noch nicht fest. Durch die Einbindung von Red Bull Advanced Technologies und das komplette Entwicklungsteam bei Aston Martin ist ein großer und erfahrener Stamm von Ingenieuren in das Projekt involviert, die auf den Gebieten der Aerodynamik, der Composite-Technologien und der Herstellungsprozesse zur Weltklasse gehören.

Gleichzeitig taucht das Aston Martin Logo erstmals seit 1960 wieder auf einem Formel-1-Rennwagen auf. Neben den Verhandlungen mit Red Bull, die ein wenig ins Stocken gerieten als der angedachte Motorendeal mit Mercedes-AMG scheiterte, gab es Gespräche mit Force India. Eigentlich sah vieles danach aus, dass Aston Martin ab 2017 mit dem indisch-britischen Rennstall zusammenarbeiten würde. Entsprechend überraschend kam heute, am Vortag zu den ersten Trainings in Melbourne, die Nachricht des nun doch abgeschlossenen Kooperationsvertrages mit Red Bull.

Quelle: Red Bull Racing