Tesla Model S - Kleine optische Modellpflege

Geschrieben von Martin Englmeier am . Veröffentlicht in News

- Tesla Model S mit neuer Frontpartie
- LED-Scheinwerfer, dynamische Blinker
- Bioweapon-Luftfiltersystem im Interieur
- neue Holzdekore am Armaturenbrett
- technisch keine News für Deutschland

Zur Vorstellung des Model S im Jahre 2012 hatte Elon Musk bereits angekündigt, den angedeuteten Grill der Limousine irgendwann komplett entfernen zu wollen. Nun ist es soweit. Das Model S erhält nun das Gesicht des SUVs Model X.

Exterieur - Neues Tesla-Familiengesicht

Die neue glatte Front lässt das Model S eindeutig moderner erscheinen. Der fehlende Kühlergrill wird nun endgültiges Tesla-Markenzeichen. Alle Model S erhalten neue LED-Scheinwerfer mit adaptiver Lichtsteuerung. Gegen Aufpreis bieten die Kalifornier nun auch dreistufige, dynamische LED-Blinker.

Interieur - Serienmäßig neues Dekor

Innen bleibt fast alles beim Alten. Das etwas empfindliche Klavierlack-Dekor entfällt und wird serienmäßig durch dunkles Eschenholz ersetzt. Gegen Aufpreis ist ein etwas heller gemasertes Eschenholz zu haben. Die Mittelkonsole beherbergt nun das gleiche Ablagenfach wie beim Model X. An den bisherigen Sitzen wurde weder bei der Farbauswahl, noch bei der Struktur etwas verändert. Somit bleibt die spezielle Sitzkühlung dem Model X vorbehalten.

Ausstattung - "Bioweapon"-Mode nun auch im Model S

Im Premium-Upgrade-Paket kann der Kunde nun das HEPA-Luftfiltriersystem mit zwei Aktivkohlefiltern bestellen. Tesla spricht vom effektivsten Filtersystem der Autoindustrie. Ob der riesige Filter im "Bioweapon"-Mode wirklich vor Krankheiten schützt, darf allerdings bezweifelt werden. Der Tesla Autopilot mit automatischer Einparkfunktion kostet ebenso weiterhin Aufpreis.

Technik - Keine Änderungen

Für den deutschen Kunden ändert sich an der Technik nichts. Das Model S lässt sich optional weiterhin mit maximal 16,5 kWh an einer öffentlichen Schnell-Ladestation aufladen. Serienmäßig sind maximal 11 kWh möglich. Die Option eines Doppelladers wie in früheren Model S Fahrzeugen gibt es weiterhin nicht. An den Batteriekapazitäten ändert sich ebenfalls nichts. Laut unserem Kenntnisstand werden sich auch die Gerüchte um eine evtuelle "P100D"-Variante nicht so schnell bestätigen. 

Preis - Leichte Preiserhöhung

Einhergehend mit dem Facelift wird das Model S im Schnitt um etwa 3.000,- Euro teurer, je nach Ausstattungsmodell. Tesla reagiert hier offensichtlich schon im Vorfeld auf eine eventuelle Förderung für E-Autos durch die Bundesregierung.

Quelle: Tesla