Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio - Für die Carabinieri

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Kooperation mit Carabinieri wird fortgesetzt
- neue Giulia Quadrifoglio für Rom und Mailand
- 510 PS und 600 Nm für 307 km/h Topspeed
- Fahrertrainings für die beteiligten Polizisten
- Sondereinbauten im Innenraum der Wagen


Bereits seit vielen Jahrzehnten gibt es zwischen Alfa Romeo und der italienischen Carabinieri (Autobahnpolizei) eine enge Zusammenarbeit. Bereits in den 1950ern und 60ern wurden dabei Fahrzeuge der ersten Giulietta- und Giulia-Baureihen eingesetzt. Später folgten Alfetta, 90, 75, 155 und 156 sowie zuletzt der 159. Nun wurde in Rom in Anwesenheit des italienischen Innenministers Angelino Alfano und des Verteidigungsministers Roberta Pinotti sowie des Kommandierenden Generals Tullio Del Sette die neue Giulia Quadrifoglio im Farbkleid der Carabinieri präsentiert. Dieses ist seit vielen Jahren Dunkelblau mit silbernen und roten Akzenten sowie weißer Aufschrift und einem inzwischen auf LED-Technik hochgerüsteten Leuchtbalken auf dem Dach.

Vorerst gehen zwei Neuwagen in den Dienst der Carabinieri in Rom und Mailand. Diese werden speziell für Sondereinsätze wie den Transport von Organen oder Blutkonserven genutzt sowie den Begleitservice bei institutionellen Zeremonien genutzt. Hierfür erhielten beide Fahrzeuge spezielle Einbauten wie einen Defibrillator, tragbare Kühlgeräte, ein besonderes Funkgerät und eine eigens entwickelte Halterung für Kelle und LED-Taschenlampe in der Beifahrertür. Vor dem Beifahrer sorgt ein Tablet mit Internetverbindung für wichtige Zugriffsdaten.

Da es sich bei der gewählten Giulia um das 510 PS starke Topmodell Quadrifoglio handelt, wird Alfa Romeo für eine kleine Anzahl von Polizisten ein spezielles Fahrtraining mit diesen Wagen auf einer Rennstrecke veranstalten. So haben die Fahrer Zeit und Gelegenheit, sich an die Fahreigenschaften der leistungsstarken Limousine zu gewöhnen. Immerhin werkelt hier ein neu entwickelter V6-Biturbomotor mit 2,9 Litern Hubraum, der neben der großen Pferdeschar auch noch 600 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt, die über ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf die Hinterräder gelangen. Aus dem Stand auf 100 geht es in 3,9 Sekunden und Zapfenstreich ist erst bei 307 km/h - da werden sich manche Sportwagenfahrer auf den italienischen Autobahnen warm anziehen müssen.
 
Quelle: Alfa Romeo