Mansory AMG GT S One of One - Einzelstück

Geschrieben von Oliver Kühlein am . Veröffentlicht in News

- Einzigartiger Umbau des Mercedes-AMG GT
- größerer Heckflügel und Diffusor als bisher
- rubinrote Sichtcarbon-Anbauteile rundum
- Leistungssteigerung auf 730 PS, 330 km/h
- kostet vermutlich mehr als 600.000,- €

 
One of One – hatten wir das nicht neulich erst im Zusammenhang mit Mansory? Richtig, nach dem Erstlingswerk dieser Art auf Basis des Lamborghini Aventador SV für James Stunt hat sich nun ein Kunde namens 'Bandar' einen einzigartigen Mercedes-AMG GT S im Fichtelgebirge kreieren lassen.

Nach der Weltpremiere in Genf rollt nun ein weiteres Fahrzeug auf Basis des Mercedes-AMG GT S aus dem Hause Mansory auf die Straßen. Im Gegensatz zu dem Genfer Exponat wurde vor allem das Heck umfangreich modifiziert und wird nun von einem nochmals vergrößerten Spoiler und Diffusor geziert. Alle Sichtcarbonteile sind dabei auf Wunsch des Eigentümers in Rubinrot eingefärbt.

Dem Kunden ging es jedoch nicht nur um eine sportliche Optik allein. Auch der Motor wurde umfangreich überarbeitet. Ausgestattet mit größeren Turboladern, einem Sportluftfiler und einer aus Edelstahl gefertigten Sportabgasanlage leistet das vier Liter große V8-Triebwerk nunmehr 537 kW/730 PS. Die Angaben lassen darauf schließen, dass es sich um die gleichen Arbeiten am Motor handelt, wie sie auch schon beim in Genf präsentierten AMG GT S durchgeführt wurden. Die Fahrleistungen verbessern sich entsprechend deutlich gegenüber dem Basismodell aus dem Hause AMG.

  Mercedes-AMG GT S Mansory AMG GT S
0-100 km/h 3,8 Sekunden 3,4 Sekunden
Vmax 310 km/h 330 km/h

Wer viel Leistung hat, muss auch über das entsprechende Schuhwerk verfügen, um diese entsprechend auf die Straße zu bekommen. Der One of One AMG GT S wird mit Sieben-Speichen-Leichtmetallrädern mit Zentralverschluss ausgerüstet. Diese sind an der Vorderachse mit Reifen der Größe 245/35 ZR 21 und an der Hinterachse mit Pneus in 305/30 ZR 21 bestückt.

Natürlich wurde auch der Innenraum umfangreich überarbeitet und nimmt die rubinrote Farbgestaltung der Sichtcarbonteile der Karosserie wieder auf. Zudem werden nahezu alle weiteren Komponenten mit Leder bezogen.

Der neue Eigentümer wird sicherlich viel Spaß mit seiner Kreation haben, hat er doch die Sicherheit, dass es kein weiteres Fahrzeug in dieser Form geben wird. Über Preise schweigt man sich wie gewohnt aus. Geht man jedoch von den geschätzen 500.000,- bis 650.000,- € des Genfer Messestückes aus, dürfte man sich recht gut orientieren können.

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Quelle: Mansory