Land Rover Discovery Sport - Härtetest mal anders

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Außergewöhnlicher Zugtest in der Schweiz
- Discovery Sport zieht drei Zugwaggons
- 10 km lange Strecke mit Rheinüberquerung
- insgesamt 100 Tonnen Anhängelast bewegt
- 180 PS und 430 Nm starker Turbodiesel

 
Land Rover unterzog den Discovery Sport einem besonderen Härtetest. In der Schweiz zog der SUV drei Zug-Waggons über eine zehn Kilometer lange Bahnstrecke inklusive einer historischen Stahl-Fachwerkbrücke über den Rhein. Insgesamt brachten die Waggons rund 100 Tonnen auf die Waage, was fast dem 60-fachen Eigengewicht des Discovery Sport entspricht. Insgesamt entsprach der ungewöhnliche Zug dem Startgewicht einer Boeing 757.

Das Fahrzeug befand sich für diesen Test fast vollständig im Serienzustand. Unter der Haube steckte der 132 kW/180 PS und 430 Newtonmeter starke Ingenium-Dieselmotor mit zwei Litern Hubraum, der seine Leistung auf den permanenten Allradantrieb überträgt. Dazu verfügt der Wagen über Assistenzsysteme wie die Terrain-Response-Steuerung, den Anhängerassistenten nebst Ankoppelhilfe und die Offroad-Geschwindigkeitsregelung ATPC (All-Terrain Progress Control). Diese arbeitet als teilautonomes Fahrsystem und steuert das Motordrehmoment sowie die Bremsen, um die vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit auch im Gelände zu halten. Beim Schienentest stellte dieses System seine Fähigkeiten unter Beweis.
 
Um auf den Schienen in der Spur zu bleiben, wurden am Discovery Sport spezielle ausfahrbare Schienenräder angebaut. Diese hielten den SUV sicher auf der Schiene, wurden jedoch nicht angetrieben. Die Vortriebskraft kam einzig und allein vom Allradantrieb und den Serienreifen. Ähnliche Anbauten gibt es für Spezialmodelle von Land Rover bereits seit dem Serie II, einem frühen Vorgänger des Defender.
 
Einige Eindrücke der besonderen Schienenfahrt sind im folgenden Video zu sehen:



Quelle: Land Rover