Audi RS 3 Sportback - Kraft der fünf Kerzen

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Neue Benchmark im Kompaktsegment
- vorerst nur als Sportback
- stärkster Serien-Fünfzylinder der Audi-Geschichte

 
Wie bereits auf Basis der Vorgängergeneration bringt Audi auch vom aktuellen A3 erneut eine RS 3 Variante auf den Markt. Als Basis dient der fünftürige Sportback.

Exterieur

Um das hohe Potenzial des neuen RS 3 optisch direkt darzustellen, verbaut Audi diverse Bauteile, die ihn von den normalen A3-Modellgeschwistern unterscheiden. So trägt der Single-Frame-Grill eine Umrandung in matter Aluminium-Optik und ein schwarz glänzendes Waben-Gitter. Die äußeren Lufteinlässe versorgen den zusätzlichen Wasserkühler und den Ölkühler mit Frischluft, während durch den Einlass unterhalb des Kennzeichens Ladeluft angesaugt wird. Entlang der Seitenansicht fallen die breiteren Kotflügel vorn, die Außenspiegelkappen in mattem Aluminium und die kantig-sportlichen Schwellerverkleidungen ins Auge, während am Heck ein Dachkantenspoiler und eine neue Schürze mit glänzendem Diffusoreinsatz verbaut sind.
In den Radhäusern findet man Aluminium-Gussräder im Fünfarm-Rotor-Design, die wahlweise in silber, matter Titanoptik oder Anthrazit-schwarz glänzend erhältlich sind. Durch die konsequente Leichtbauweise des Modularen Querbaukasten (MQB) aus dem VW-Konzern mit einem Mix aus ultrahochfesten formgehärteten Stählen und Aluminium-Bauteilen an der Karosserie liegt das Leergewicht des neuen RS 3 Sportback mit 1.520 Kilogramm um 55 kg niedriger als beim Vorgängermodell.
Für die optische Gestaltung stehen die beiden neuen Lackfarben Catalunyarot metallic und Nardograu neu zur Verfügung.

Interieur

Für Fahrer und Beifahrer stehen im neuen RS 3 Sportback gleich drei Sitzoptionen zur Wahl. Ab Werk kommt das Fahrzeug mit schwarz bezogenen Feinnappa-Leder-Sportsitzen mit felsgrauen Ziernähten. Optional können S-Sportsitze mit schwarzem oder hellgrauem Lederbezug inklusive Rautensteppung und eingestickten RS-Logos oder RS-Schalensitze mit Carbon-Schale und integrierten Seitenairbags geordert werden. Letztgenannte Option spart sieben Kilogramm gegenüber den Seriensitzen ein. Das dreispeichige, unten abgeflachte RS-Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen. Im Fahrer-Informationssystem (FIS) zwischen den Rundinstrumenten sind eine Ladedruckanzeige, ein Laptimer und ein Ölthermometer untergebracht. Alle Dekorleisten tragen wahlweise glänzendes Schwarz, Aluminium Race oder Sichtcarbon. Durch das optionale RS 3 Designpaket werden rote Akzente an den Kniepads, den Luftausströmern, den Fußmatten, unter der Perforation der Leder-Sportsitze und den Sicherheitsgurten gesetzt.

Performance

Beim 2,5 Liter großen TFSI-Motor unter der Haube handelt es sich um den stärksten Serien-Fünfzylinder, den Audi bislang gebaut hat. 270 kW/367 PS und ein maximales Drehmoment von 465 Newtonmetern setzen ganz klar einen neuen Bestwert in der Kompaktwagenklasse. Nach nur 4,3 Sekunden erreicht der Fünftürer Tempo 100 und wird optional erst bei 280 km/h elektronisch eingebremst. Der Fahrer wechselt dabei die Gänge über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das die Kräfte zum permanenten quattro-Allradantrieb weiterleitet. Dieser arbeitet mit radselektiver Momentenverteilung, die auf einer intelligenten Software beruht und ermöglicht dem geübten Piloten damit bei Bedarf auch kontrollierte Driftwinkel. Je nach Fahrstil und Reibwert des Untergrunds werden zwischen 50 und 100 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterachse übertragen. Das RS-Sportfahrwerk senkt den RS 3 gegenüber dem normalen A3 Sportback um rund 25 Millimeter ab. Für beste Verzögerungswerte sorgt entweder die serienmäßige Sportbremsanlage mit 370 Millimeter großen Scheiben vorne oder die optionale Keramik-Carbon-Anlage mit Scheiben der gleichen Dimension.

Preis

Die Preisliste für den Audi RS 3 Sportback beginnt bei 56.600,- € (inkl. MwSt.).

Quelle: Audi