Romeo Ferraris Cinquone - Abarthiger Rennfloh

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Aufgemotzter Abarth 500
- drei Leistungsstufen, bis zu 248 PS
- Breitbau- und Leichtbaukits erhältlich

 
Auf Basis des Abarth 500 präsentierte der Mailänder Tuner Romeo Ferraris in diesem Jahr sein erstes zugelassenes Fahrzeug, den Cinquone. Dieser ist wie die Basis wahlweise geschlossen oder als Cabrio und in drei Leistungsstufen erhältlich.

Exterieur

Natürlich ist die Basis des Cinquone auch nach dem Tuning durch Romeo Ferraris weiterhin auf Anhieb erkennbar. Allerdings erhält der Kleinwagen ein umfangreiches Bodykit mit deutlich verbreiterten Kotflügeln und daran angepassten Seitenschwellern und Schürzen. Dazu kommt eine umgestaltete Motorhaube mit großen Luftauslässen für die heiße Motorabluft. Am Heck münden zwei Auspuffendrohre zentral im breiten Diffusor, der zusammen mit einem vergrößerten Dachspoiler für Abtrieb sorgt. Durch ein optionales Carbon-Paket erhalten die Spiegelkappen, die B-Säulen-Verkleidungen und der Heckspoiler ein sportiveres Aussehen. Zudem verschafft das Leggero-Paket durch den Einsatz von Echtcarbon-Motorhaube und -Heckklappe, neuer Türen, Plexiglas-Scheiben und den Entfall von Klimaanlage und Radio eine Gewichtsersparnis von 60 Kilogramm im Vergleich zum Basis-Abarth. Das Leergewicht sinkt damit auf 970 kg.

Interieur

Während das Interieur im Groben und Ganzen vom Abarth 500 übernommen wird, bietet Romeo Ferraris seinen Kunden laut eigenen Angaben "unzählbare Varianten der Veredelung" an. So können die serienmäßigen Sitze neu bezogen oder gegen individuell farblich abgestimmte Recaro Schalensitze getauscht werden. Zudem gibt es diverse Möglichkeiten, Sichtcarbon-Applikationen im Cockpit unterzubringen. Für Rennstreckenfans ist auch ein vollwertiger Überrollkäfig im Angebot.

Performance

Romeo Ferraris bietet den Cinquone in drei Leistungsstufen an. Die Basis bildet der aus dem Abarth 500 bekannte Vierzylinder-Turbomotor mit 1,4 Litern Hubraum und 117 kW/160 PS. In Kombination mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe beschleunigt er den Wagen in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 und macht ihn maximal 211 km/h schnell. Etwas schneller geht der Cinquone S zur Sache, bei dem das gleiche Triebwerk auf 154 kW/210 PS leistungsgesteigert wurde. Der Standardspurt dauert nur noch 5,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 232 km/h.
Die Spitze des Eisbergs markiert jedoch der Cinquone Corsa, der 182 kW/248 PS sowie 330 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße bringt. Damit sinkt die Beschleunigungszeit auf Tempo 100 nochmals um zwei Zehntelsekunden im Vergleich zum S, während die maximale Geschwindigkeit von 240 km/h in den Bereich der deutlich größeren Mittel- und Oberklasselimousinen driftet.

Preis

Für den einfachsten Cinquone in der 160-PS-Ausführung verlangt Romeo Ferraris 47.762,- €. Als kraftvolles Cabrio in der Corsa-Version sind 69.220,- € fällig.

Quelle: Romeo Ferraris