Ariel Nomad - Vom Sportler zum Buggy

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Neue Modellvariante für Offroad-Spaß
- 240 PS starker Honda-Motor
- Hinterradantrieb mit Sperrdifferential

 


Den Ariel Atom kennt inzwischen fast jeder Sportwagenfan weltweit. Das ultraleichte Fahrzeug, das konsequent auf Karosserieteile verzichtet hat sich schnell eine große Fanschar gesichert und weiß zu begeistern. Auf der Autosport International in Birmingham wird Ariel Motors nun ein neues Modell zeigen, mit dem man das bisherige Fahrzeugkonzept in den Offroad-Bereich bringen möchte.

Der Ariel Nomad basiert auf dem Rohrrahmenchassis des Ariel, erweitert dieses jedoch oberhalb der Passagiere um einen vollwertigen Überrollkäfig nebst darin integrierter Windschutzscheibe. Ansonsten wird auch hier auf Karosserieteile größtenteils verzichtet. Ein paar Verkleidungsteile an der Frontpartie und rudimentäre Kotflügelchen direkt oberhalb der freistehenden Räder sind bereits alles, was man als "Karosserie" im engeren Sinne bezeichnen könnte. Optional sind einige Kunststoffverkleidungen erhältlich.

Oberhalb des hinten verbauten Motors befindet sich ein vollwertiges Ersatzrad. Das 2,4 Liter große Triebwerk stammt von Honda. Es handelt sich um einen zwei Liter großen Vierzylindermotor mit 240 PS und 300 Newtonmetern Drehmoment, die über ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf die Hinterräder übertragen werden. Dank eines mechanischen Sperrdifferentials kommt die Kraft auch auf losem Untergrund an. Während ab Werk 15 Zoll große Räder mit 235/70er Pneus am Nomad hängen, wird es eine breite Optionenliste mit diversen weiteren Räderkombinationen und technisch ausgefeilteren Differentialen geben.

Ariel versichert, dass der Nomad fahrfertig lediglich 670 Kilogramm wiegen soll und preislich ab rund 30.000,-
£ erhältlich ist (umgerechnet rund 38.300,- €).

Quelle: Ariel Motors