Nissan Vmotion 2.0 Concept - Zukunftsausblick

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- V-Motion-Markendesign weiterentwickelt
- erster Ausblick auf kommende Limousinen
- dreidimensionale, futuristische Gestaltung
- gegenläufig öffnende Türen zum Interieur
- autonomer Fahrmodus ProPilot an Bord
 


Große Automessen werden von den Herstellern gern genutzt, um anhand von Konzeptstudien Ausblicke in die Zukunft zu erlauben. Dabei ist es unerheblich, ob es ein neues Markendesign, neu entwickelte Antriebstechnik oder die inzwischen nicht mehr wegzudenkende Infotainment-Technologie ist. Auf der NAIAS in Detroit ermöglicht aktuell Nissan einen solchen Blick in die Kristallkugel. Das Vmotion 2.0 Concept setzt zumindest hinter zwei der gerade genannten Themenfelder einen Haken - zum Triebwerk machte Nissan keinerlei Angaben.

Design-Details des Vmotion 2.0 Concept gelangen laut den Japanern in Kürze an neuen Limousinen in die Serienproduktion. Futuristische Formen mit dynamischen Kanten setzen dabei neue Akzente, während für die Entwickler spezielles Augenmerk auf mehr Platz im Interieur lag. Beim Design geht alles von der charakteristischen V-Motion-Frontgestaltung aus, die bereits bei einigen aktuellen Modellen zu finden ist und dem Fahrzeug seinen Namen gab. Diese Designsprache wird beim Vmotion 2.0 eine Stufe weitergedacht.

Durch dreidimensionale Linienführungen rundum entsteht eine Limousinen-Skulptur. Alles beginnt am großen, V-förmigen Kühlergrill, von dem scharfe Kanten über die Motorhaube und entlang der Seitenpartie verlaufen. So sorgt eine dieser Kanten für die obere Begrenzung der LED-Scheinwerfer und verläuft anschließend bis ans Ende der Seitenscheiben als Bügelfalte über die Türen. Darüber zieht sich eine Kante bis zu den Rückfahrkameras anstelle klassischer Außenspiegel an den Türdreiecken. In der Seitenansicht beginnt eine Kante am Luftauslass hinter den Vorderrädern, steigt in ihrem Verlauf langsam an, bildet die Oberkante der hinteren Radhäuser und mündet schließlich an den C-förmigen Rückleuchten.
 
Neben den futuristischen Formen sorgten die Nissan-Designer für eine hervorragende Aerodynamik. Hierfür laufen beispielsweise die geschwungenen D-Säulen als freischwebende Bögen über die Panoramaheckscheibe. Das geschwungene Dach und D-Säulen zeigen sich im Kontrast zur kupferfarbenen Karosserie in Sichtcarbon mit eingearbeiteten silbernen Fäden. Weitere Carbon-Akzente finden sich auf den Leichtmetallrädern in spezieller Gestaltung. Vorn rund um das Nissan-Logo und hinten rund um den Diffusor leuchten LEDs, sobald das Fahrzeug in den autonomen Fahrmodus wechselt.

Bei Nissan heißt das autonome Fahrprogramm 'ProPilot'. Dieses arbeitet mit diversen Fahrerassistenzsystemen und den dazugehörenden Sensoren zusammen. Allerdings verrät Nissan nicht im Detail, welche Funktionen und Sensoren hier ineinandergreifen. Man gibt lediglich an, dass das ProPilot-System nicht nur auf Autobahnen und im Stau funktionieren soll, sondern auch innerstädtisch auf Straßen mit diversen Kreuzungen und Einmündungen.

Den Zutritt zum Interieur des 4,86 Meter langen Vmotion 2.0 Concept ermöglichen gegenläufig und rechtwinklig öffnende Türen. Durch den Verzicht auf B-Säulen ergibt sich ein großzügig gestalteter Einstiegsbereich auf die vier komfortablen Einzelsitze. Sie zeigen sich einteilig mit integrierten Kopfstützen und spezieller Steppung auf dem weißen Leder. Vorn durchzieht ein Armaturenbrett im 'Gliding Wing'-Design das Cockpit, in dem oberhalb des flachen Lenkrads ein breiter Screen bis zentral über die Mittelkonsole installiert wurde. Hier werden im normalen Fahrmodus normale Fahrdaten, Navigationskarten und Informationen des Entertainmentsystems angezeigt, während im autonomen ProPilot-Modus auch Filme oder Webseiten eingeblendet werden können. Ein weiterer Bildschirm befindet sich auf dem Mitteltunnel für die Fondpassagiere.

Neben weißem Leder nutzten die Interieur-Designer Zebraholz für die Türverkleidungen und den Fußraum sowie hellgrauen Teppich. Für perfekten Musikgenuss tat man sich mit den Experten von Bose zusammen und entwickelte das 'Nearfield'-Lautsprechersystem weiter. Beispielsweise sitzen spezielle Einheiten in den vorderen Kopfstützen, die auch für Warngeräusche genutzt werden können und dabei die 360-Grad-Funktion nutzen, um die Aufmerksamkeit des Fahrers direkt in die Richtung zu lenken, aus der Gefahr droht.

Länge 4.860 mm
Breite 1.890 mm
Höhe 1.380 mm
Radstand 2.850 mm

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Quelle: Nissan

 

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