Nissan Juke Nismo RSnow - Winterbetrieb

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Einzelstück mit Ketten statt Rädern
- aufgebaut für Driftevent in Finnland
- limitiert auf 100 km/h


Manchmal entstehen in den Entwicklungsabteilungen der Automobilhersteller merkwürdige Fahrzeuge. Wenn Designer und Ingenieure ihre Kreativität ausspielen dürfen, kommen dabei entweder aufsehenerregende Studien oder absolute Spaßmobile heraus. Der Nissan Juke Nismo RSnow fällt zweifellos in letztere Kategorie. Was macht man, wenn man in den Ski-Urlaub fahren will, aber die Straßen derartig zugeschneit sind, dass an ein Weiterkommen nicht zu denken ist? Man baut Raupenketten anstelle der Räder an den Juke und fährt einfach durch den Tiefschnee.
 
Der Juke Nismo RSnow entstand als Unterstützungsfahrzeug für ein Eisdrift-Event in Finnland, das von Nissan ausgerichtet wird. Die 218 PS starke Basis mit permanentem Allrad- oder in diesem Fall wohl eher "Allketten"-Antrieb blieb ebenso unangetastet wie das neue Achtgang-Automatikgetriebe, das in der RS-Variante seine Premiere feierte. Allerdings erlauben die Dominator-Track-Ketten vom amerikanischen Spezialisten American Track Truck nur eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Um den Ketten genug Bewegungsfreiheit einzuräumen wurden die Schürzen und Schweller im Bereich der Radhäuser weiter aufgeschnitten. Ansonsten waren keine optischen Veränderungen nötig, die deutlich vergrößerte Bodenfreiheit reicht allein bereits aus, um den ersten Eindruck von diesem Wagen unvergesslich zu machen.

Quelle: Nissan