Morgan Aero GT - Die finalen Aero-Modelle

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Aero-Baureihe steht vor der Einstellung
- V8-Motor von BMW nicht mehr erhältlich
- handgefertigte Karosserie, mehr Abtrieb
- Weltpremiere auf Genfer Salon 2018
- limitiert auf 8 Autos, 1 für Deutschland
 


Morgan schließt die Produktion der aktuellen Aero-Modellgeneration mit dem auf acht Exemplare limitierten Aero GT ab. Diese feiert zwar erst auf dem Genfer Autosalon 2018 ihre Weltpremiere, kann jedoch bereits jetzt vorbestellt werden. Interessenten sollten jedoch schnell sein: Wie unsere Redaktion aus gut informierter Quelle erfahren hat verbleiben sechs Fahrzeuge auf der britischen Insel, eines geht nach Frankreich und das letzte Auto geht über den Morgan-Händler Flaving mit Stützpunkten in Unna, Bielefeld und Düsseldorf auf den deutschen Markt.

Bei der äußeren Gestaltung des Aero GT ließen sich die Morgan-Designer von den GT3-Rennfahrzeugen der jüngeren Markengeschichte inspirieren. Somit erhält der offene Roadster diverse zusätzliche Luftein- und -auslässe, die ebenso wie die restlichen Karosserieteile in Handarbeit entstehen. Am Heck sorgt ein breiter Diffusor für mehr Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten. Wie beim bisherigen Aero 8 ist optional ein festes Hardtop in Wagen- oder Kontrastfarbe lieferbar. Laut Morgan entstand das Grundkonzept bereits während man die seit 2015 gebaute dritte Aero-8-Generation entwickelte, wurde jedoch seinerzeit nicht zur Serienreife weiterentwickelt. Nun stellt die GT-Variante den Abschluss der Baureihe da und rollt individuell durchnummeriert ab 2018 zu den wartenden Kunden.
 
Unter der Motorhaube bleibt es beim 270 kW/367 PS starken V8-Saugmotor mit 4,8 Litern Hubraum, das Morgan bei BMW zukauft. Er wird inzwischen nicht mehr hergestellt, was unter anderem dazu führt, das Morgan die Aero-8-Baureihe ablösen muss. Über ein manuelles Sechsgang-Getriebe gelangt die Kraft auf die Hinterräder und beschleunigt den Zweisitzer in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Als Höchstgeschwindigkeit geben die Briten 274 km/h an.

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Quelle: Morgan