Ford Ranger - Neuer Midsize-Pickup für die USA

Geschrieben von Kay Andresen am . Veröffentlicht in News

- Eigener Ford Ranger für den US-Markt
- größer als der Ranger in Europa & Asien
- Markendesign für Pickups modernisiert
- umfangreiche Serienausstattung innen
- vorerst nur mit einem EcoBoost-Motor
 


Auf der North American International Auto Show, kurz NAIAS, die in Detroit begonnen hat, stellt Ford mit dem neuen Ranger das erste Pickup-Modell im Midsize-Segment vor. In den vergangenen Jahren haben die Absatzzahlen auf dem amerikanischen Markt in diesem Bereich überdurchschnittlich zugelegt, seit 2014 um 83 Prozent. Somit ist der Einstieg in diesen Markt für den erfolgreichsten Anbieter der sogenannten Trucks in den USA fast schon ein Muss gewesen.

Exterieur - Modernisiertes Pickup-Design von Ford

Der neue Ranger ist auf keinen Fall mit dem in Europa und Asien bereits seit längerem auf dem Markt befindlichen Fahrzeug gleichen Namens zu verwechseln. Es handelt sich beim jetzt in Detroit gezeigten Pickup um eine komplette Neuentwicklung, die deutlich größer als das europäische Pendant ist. Gleichzeitig soll der neue Pickup auch das Design von Ford Trucks der kommenden Jahre vorzeichnen. In der Frontansicht verbindet der Ranger typische Ford-Elemente wie beispielsweise den Hexagon-Grill mit dem wuchtigen Auftritt eines Trucks. Ein in Mattsilber gehaltenes Element im unteren Bereich der Stoßfänger deutet einen Unterfahrschutz an und gibt dem Ranger eine rustikale, offroad-orientierte Note. Seitlich zeigt der neue Ford typische Proportionen eines Pickups mit je nach gewählter Kabine unterschiedlich langer Ladefläche. Zwei verschiedene Kabinenvarianten sind zum Start des neuen Ranger im Angebot. Es beginnt mit der 'SuperCab' genannten, zweitürigen Ausführung mit hinteren Notsitzen. Darüber rangiert die 'SuperCrewcab', die auch in Europa sehr beliebte Karosserie mit vier Türen, fünf vollwertigen Sitzplätzen und entsprechend kürzerer Ladefläche. In der Heckansicht des neuen Ranger fällt besonders der über die volle Breite des Fahrzeugs reichende, in das Blech der Heckklappe eingeprägte Typenschriftzug auf, während die Rückleuchten an den aktuellen Fullsize-Pickup von Ford, den F150 erinnern. Auf Wunsch sind LED-Scheinwerder vorn und hinten verfügbar.

Interieur - Umfangreich ausgestattet

Im Inneren wirkt der neue Ranger modern und hochwertig ausgestattet, besonders in der auf den Pressefotos gezeigten Topvariante Lariat. Die Instrumenteneinheit verfügt neben einem großen Tacho in der Mitte über zwei Bildschirme, über die sich der Fahrer aktuelle Informationen über Fahrzeugzustand, Navigation oder Audioanlage einblenden lassen kann. Mittig befindet sich ein hochsitzender, acht Zoll großer Touchscreen-Monitor zur Bedienung des 'Ford SYNC 3'-Multimediasystems. Auf dem aktuellen Stand der Technik verfügt der Ranger über Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto, als persönliche Assistentin steht 'Ford+Alexa' zur Verfügung. Auf Wunsch lässt sich die Ausstattung durch das 'FordPass Connect 4G LTE W-Lan' für bis zu zehn Geräte erweitern. Genießern des guten Klangs dagegen bietet Ford ein Lautsprechersystem der dänischen Highend-Spezialisten von Bang & Olufsen, das akustisch speziell auf den Innenraum des Ranger abgestimmt ist. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen. So beinhaltet das 'Advanced driver-assist System', serienmäßig ab der mittleren Ausstattungsvariante XLT an Bord, einen Notbremsassistenten, einen Spurhalteassistenten und einen Totwinkelassistenten, letzteren übrigens als einziges Modell dieses Segments.

Performance - On- und Offroad gut unterwegs

Zu Beginn der Produktion ist der neue Ranger nur in einer einzigen Motor-Getriebekombination lieferbar. Ford vertraut auf den bereits erfolgreich in diversen Modellen verbauten, 2,3 Liter großen EcoBoost-Vierzylinder-Turbomotor, der mit einer Zehngang-Automatik gekoppelt wird. Genaue Leistungswerte nennt Ford zur Premiere in Detroit noch nicht, im aktuellen Mustang leistet dieser Motor 228 kW/310 PS. Wie in diesem Marktsegment üblich, ist der neue Ranger in 2WD- und 4WD-Ausführung erhältlich. In der Allradversion stehen drei verschiedene Antriebsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Fahrer kann über einen Drehschalter neben dem Gangwahlhebel zwischen reinem Heckantrieb und Allradantrieb mit oder ohne Geländereduktion wählen.

Für intensiven Einsatz im Gelände steht das FX4-Offroadpackage im Angebot, das sich besonders durch das aus dem F150 Raptor bekannte 'Terrain Management System' auszeichnet. Vier individuell einstellbare Fahrmodi passen den Allradantrieb auf die jeweilige Situation an. Der Fahrer kann wählen zwischen 'Normal', 'Gras', 'Schotter' und 'Schnee, Schlamm und Sand'. Eine Spezialität des FX4 Packs ist das 'Trail Control', das wie ein Tempomat über Beschleunigung und Bremseingriff individuell für jedes Rad die gefahrene Geschwindigkeit im Geländeeinsatz konstant hält, so dass sich der Fahrer einzig auf die Lenkbewegungen konzentrieren kann.

Preis

Die Produktion des neuen Ford Ranger beginnt später in diesem Jahr als US-Modelljahr 2019. Preise gibt der Hersteller zum Zeitpunkt der Premiere ebenso wenig bekannt wie Exportpläne nach Europa.

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Quelle: Ford

 

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