Skoda Octavia RS 230 - Tschechensportler

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Schnellster Octavia-Ableger bislang
- elektronisches Sperrdifferenzial vorne
- bereits ab Juni im Handel

Exterieur

Als Sondermodell RS 230 erhält der Octavia die gleichen Anbauteile, die bereits vom normalen RS bekannt sind. Einzig neu ist der schwarz kontrastierte Heckflügel auf der Kofferraumklappe, der sonst in Wagenfarbe gehalten ist. In den Radhäusern sitzen zweifarbig gestaltete "Xtrem"-Leichtmetallfelgen in 19 Zoll.

Interieur

Innen empfängt der Škoda Octavia RS 230 seine Besatzung mit einer Lederausstattung in sportivem Schwarz. Fahrer und Beifahrer erhalten bequeme Sportschalensitze, in deren Lehnen auf Schulterhöhe rote Akzente eingearbeitet sind. Im unteren Bereich der integrierten Kopfstützen ist zudem das RS-Logo eingestickt. Rote Ziernähte an Sitzen, Armlehnen, Schalt- und Handbremshebel, Lenkrad sowie den Fußmatten erfreuen das Auge.

Performance

Die Ziffern in der Modellbezeichnung nehmen es bereits vorweg: Der Octavia RS 230 verfügt über einen 169 kW/230 PS starken Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum. Für die Kraftübertragung zwischen Motor und Vorderrädern sorgt ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. So gerüstet gelingt der Spurt auf Tempo 100 in 6,7 Sekunden, während Škoda für die Höchstgeschwindigkeit mit glatten 250 km/h angibt. Schneller war bislang kein Serien-Octavia. An der Vorderachse kommt ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial (XDS) zum Einsatz, um die Leistungsverteilung zwischen den Rädern auch in engen Kurven schlupffrei zu gewährleisten.

Preis

Den Preis für den Octavia RS 230 wird Škoda wohl erst auf dem Auto Salon in Genf bekanntgeben. Ab Juni soll die Auslieferung starten.

Quelle: Škoda