SCG 003 - Straßen- und Rennversion

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- SCG 003 als Stradale und Competizione
- jeweils mit V6-Biturbotriebwerken
- Start beim 24h Rennen am Nürburgring




Im Rahmen des Genfer Automobilsalons stellt die Scuderia Cameron Glickenhaus den SCG 003 als Straßensportwagen und Rennfahrzeug vor. Mit dem SCG 003 Competizione will das Rennteam beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife antreten und dort an die Erfolge anknüpfen, die man mit dem P4/5 Competizione an gleicher Stelle 2011 und 2012 errang. Einer der Fahrer neben Teamchef James Glickenhaus wird dabei der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Nicola Larini sein.

Neben dem Rennfahrzeug steht in Genf auch der futuristisch gestaltete SCG 003 Stradale, den Glickenhaus ab Ende diesen Jahres zum Verkauf anbieten möchte. Noch ist die Informationsdichte rund um dieses Fahrzeug recht dünn. Hinter den Passagieren soll ein V6-Biturbotriebwerk arbeiten, das sich momentan noch in der Entwicklungsphase befindet. Die Karosserie besteht komplett aus Kohlefaser und kann möglicherweise auch in Sichtcarbonoptik bestellt werden. Über Motorleistung und Kaufpreis konnte noch nichts in Erfahrung gebracht werden.
 
Anders beim SCG 003 Competizione, der einen 3,5 Liter großen V6-Biturbomotor von Honda im Heck hat. Dieser bringt es auf rund 530 PS und gibt seine 700 Newtonmeter Drehmoment über ein sequenzielles Getriebe auf die Hinterräder. Als Leergewicht gibt die Scuderia Cameron Glickenhaus 1.350 Kilogramm für das Rennfahrzeug an. Der Competizione soll durch wenige Änderungen ebenfalls straßenzulassungsfähig sein und somit auf Achse zum Langstreckenrennen am Nürburgring anreisen und, nach Möglichkeit, auch wieder auf Achse zurück zum Teamstandort in Italien fahren.

Am Aufbau der beiden SCG 003 war das selbe Team beteiligt, das vorher bereits unter Pininfarina den P4/5 und den P4/5 Competizione für James Glickenhaus verwirklicht hat, also das GranStudio rund um Paolo Garella. Den Startschuss gab der amerikanische Milliardär im Dezember 2013, wobei erste Arbeiten am Design bereits im Juli des selben Jahres begonnen hatten. In der ersten Jahreshälfte 2014 wurde mit dem Aufbau des ersten Chassis begonnen, im Spätherbst erfolgten dann erste Testfahrten auf abgesperrten Rennstrecken in Italien.
 
Weitere Infos und technische Daten werden in Genf bekannt gegeben.

Quelle: Scuderia Cameron Glickenhaus