Mansory Neuheiten in Genf 2015

Geschrieben von Oliver Kühlein. Veröffentlicht in News

- Von SUVs bis zum Edelsportwagen
- Lamborghini, Bentley, Porsche und Benz
- Leistungssteigerungen auf bis zu 1.250 PS




Mansory und Genf – man kann beinahe behaupten, dass beide eine ganze besondere Verbindung zueinander haben. Alle Jahre wieder fährt Kourosh Mansory große Geschütze auf und es stehen fünf neue, bis dahin unbekannte Fahrzeuge auf seinem Messestand. Auch dieses Jahr nutze Mansory wieder die Bühne in Genf um seine neuesten Pretiosen zu präsentieren: Bentley GT Race, Lamborghini Huracán Torofeo, Porsche Cayenne Turbo Limited Edition, Mercedes-AMG S-Klasse Coupé Diamond Edition und Mercedes-Benz G-Klasse Gronos Sahara Edition.
 
Besonderer Eyecatcher auf dem Mansory Stand war sicherlich der Bentley Continental GT Race, welcher deutlich die Formensprache des GT Renners aus dem Hause Bentley aufnimmt. Die Karosserie wurde deutlich verbreitert und am Heck thront ein gewaltiger Flügel, welcher die Potenz des Fahrzeuges bereits im Stand deutlich signalisiert. Auch der Innenraum trägt deutlich mehr Sportlichkeit und zeigt Carbon wohin das Auge nur sieht. Womöglich hätte man noch etwas konsequenter sein können, indem die Rückbank eliminiert und einen Käfig eingebaut worden wäre. Vermutlich wäre es aber zuviel des Guten gewesen. Auch die Power des Racers bleibt nicht hinter der Optik zurück. Mansory gibt eine Leistung von 736 kW/1.001 PS an. Warum dies jedoch nur für eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h reicht, bleibt wohl des Geheimnis der Oberfranken.

Vierstellig ist auch die Leistung des zweiten Mansory Sprosses, der auf den Namen Torofeo hört. Eine Zusammensetzung aus Toro (Stier) und der Trofeo-Markenserie von Lamborghini. 1.250 PS werden für den Sportler auf Huracán-Basis angegeben. Diese Leistung wird durch umfangreiche Eingriffe in die Motorhardware und Peripherie sowie den Einbau von zwei Turboladern und einem Ladeluftkühler erreicht. So ausgerüstet vergehen nur 2,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und die Spitze wird dezent mit mehr als 340 km/h angegeben. Auch optisch ist der Torofeo ein Eyecatcher. Die Karosserie wächst an der Vorderachse um 30 sowie an der Hinterachse gar um 40 Millimeter in die Breite. Zudem wird der Torofeo mit einem imposanten Heckflügel ausgerüstet.

Zwei weitere Mansory-Neuheiten liefen ursprünglich in Affalterbach vom Band. Der eine hat in seiner Historie bereits viel erlebt und ist eine lebende Legende, die sich immer noch großer Beliebtheit erfreut, während der andere ein Beau der Moderne ist. Auf Basis des G 63 AMG kreiert Mansory den Gronos Sahara Edition, der bereits optisch einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Die Camouflage Lackierung ist womöglich nicht jedermanns Geschmack, zeigt aber, wie vielfältig die Kundenwünsche bei Mansory sind. Der Motor wird auf sagenhafte 618 kW/840 PS gebracht, die wohl überall auf dieser Welt, ob auf oder neben der Straße, für ein sorgenfreies Fahren reichen dürften. Der Innenraum wird wiederum mit edelstem Leder und Zierteilen im Camouflage-Look ausgerüstet. Ferner zieren die Sahara Edition Falken auf den Kopfstützen. Somit ist klar, dass wohl demnächst ein Scheich mit seinen Falken in diesem Gefährt auf Reisen gehen dürfte.

Auf Basis des Mercedes-AMG S 63 Coupé kreiert Mansory die Diamond Edition, eine deutlich in die Breite gewachsene Variante, die zudem ebenfalls über 1.000 PS verfügt. Der Motor wurde bei diesem Fahrzeug ebenso tiefgreifend überarbeitet wie die Karosserie, die nunmehr nicht nur 50 Millimeter breiter daherkommt, sondern darüber hinaus deutlich mehr Carbon trägt als das Serienfahrzeug. Auch am Motor bleib kein Bauteil unberührt um die Leistung zu erreichen. Im Innenraum wiederum trägt das Fahrzeug edelstes Leder und Carbon und auch hier bleiben keine Wünsch offen. Augenzwinkernd schaut man wohl nach Bottrop, die jedoch maximal nur 900 PS liefern können.

Ganz in der Nähe von Affalterbach liegt der Stuttgarter Ortsteil Zuffenhausen, welcher die Heimat, der letzten Mansory-Neuheit ist. OK – zugegebenermaßen, der Cayenne wird in Leipzig gefertigt, aber Zuffenhausen gehört zu Porsche wie Maultaschen zu den Schwaben. Der Cayenne ist bereits ein Dauerbrenner im Mansory Programm und seit der ersten Generation vertreten. Besonders in Erinnerung bleib vermutlich der Chopster. So ist es denn auch kein Wunder, dass Mansory auch Hand an den nunmehr facegelifteten Cayenne anlegt, ruft doch die Kundschaft laut nach Veredelungen der SUV-Pretiose. Auch hier blieb kein Stein auf dem anderen. Die Karosserie zeigt sich deutlich sportlicher und trägt deutlich mehr Carbon. Natürlich bleibt auch der Motor hier nicht zurück und leistet auf Wunsch nunmehr gute 800 PS. Der Innenraum wird nach Art des Hauses mit viel Leder und Carbon veredelt und der solventen Kundschaft wird wohl fast jeder Wunsch erfüllt.
 
Quelle: Mansory