Aston Martin Vantage GT12 - Neuer Name

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Namensänderung von GT3 auf GT12
- Rechtsstreit mit Porsche abgewendet
- GT12 als Hommage an den V12-Motor




Im Rahmen des Genfer Auto Salons stellte Aston Martin ein neues Sondermodell auf Basis des V12 Vantage S vor und wollte dieses als Vantage GT3 anbieten. Angelehnt war der Name dabei an die beliebte und bekannte GT3-Rennkategorie, in der auch die Briten seit Jahren unterwegs sind. Bereits kurz nach der Messe ging jedoch ein Schreiben der Porsche-Rechtsabteilung am Aston-Martin-Stammsitz in Gaydon ein, in dem um die sofortige Änderung des Namens gebeten wurde. Anderenfalls würde es eine Klage vor Gericht geben, da die Zuffenhausener die Inhaber der Namensrechte für "GT3" an Serienautomobilen sind.

Da der britische Sportwagenbauer keine Lust auf einen Rechtsstreit hatte, änderte er kurzfristig die Benennung des Sondermodells auf "GT12", um an den V12-Saugmotor unter der Haube zu erinnern. Auch das Rennfahrzeug, mit dem man auch in dieser Saison wieder in der WEC und beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start gehen wird, wurde auf dieses Kürzel umbenannt.

Optisch und technisch bleibt es bei der in Genf präsentierten Variante. Neue Carbon-Kotflügel und -Schweller sorgen für eine etwas breitere Karosserie. Dazu erhielt die Aerodynamik durch eine Frontspoilerlippe, einen breiten Diffusor und einen feststehenden Heckflügel mehr Abtrieb. Unter der Haube sitzt der bekannte, sechs Liter große V12, der auf 441 kW/600 PS und 625 Newtonmeter Drehmoment leistungsgesteigert wurde.

Lediglich 100 Exemplare des Vantage GT12 werden über das weltweite Aston-Martin-Händlernetz ab dem dritten Quartal ausgeliefert.

Quelle: Aston Martin