Die Autos der DTM-Saison 2015

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- 24 Teilnehmer in der neuen DTM-Saison
- Fahrzeuge von Audi, BMW und Mercedes
- 18 Läufe an neun Wochenenden




Am ersten Mai-Wochenende geht es wieder los, die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) startet in die Saison 2015. An dieser Stelle möchten wir Sie als Leser schon einmal auf die 18 Rennläufe vorbereiten, die 24 Teilnehmer und ihre Fahrzeuge vorstellen sowie einige Regeländerungen erläutern.

Beginnen wir beim Rennkalender. Und hier haben wir direkt eine Neuheit, die in diesem Jahr den etwas schrumpfenden Einschaltquoten entgegenwirken soll: Anstelle von nur einem Rennen gibt es pro Rennwochenende nun zwei Wertungsläufe. Der erste Lauf geht über 40 Minuten plus eine Runde am Samstag, der zweite Durchgang dauert dann am Sonntag eine Stunde plus eine Runde. Hier die Austragungsorte im Überblick:
- 30.04. bis 03.05. - Hockenheimring
- 29.05. bis 31.05. - Lausitzring
- 26.06. bis 28.06. - Norisring
- 10.07. bis 12.07. - Circuit Park Zandvoort (Niederlande)
- 31.07. bis 02.08. - Red Bull Ring, Spielberg (Österreich)
- 28.08. bis 30.08. - Moscow Raceway (Russland)
- 11.09. bis 13.09. - Motorsport Arena Oschersleben
- 25.09. bis 27.09. - Nürburgring
- 16.10. bis 18.10. - Hockenheimring
Die DTM startet und endet also auf der badischen Grand-Prix-Strecke und verbringt den Sommer auf drei internationalen Rundkursen.

Insgesamt 24 Fahrer haben sich für die neue Saison eingeschrieben. Oben in unserer Bildergalerie sind alle Fahrzeuge bis auf das von Robert Wickens zu finden. Von selbigem gab es bislang noch kein Bildmaterial. Als Hersteller sind wie in den Vorjahren Audi, BMW und Mercedes-Benz am Start, die ihre Autos über verschiedene Teams einsetzen lassen. Die Fahrer durften vor dieser Saison ihre Lieblingsstartnummer wählen und behalten diese nun bis zu ihrem Karriereende. Einzige Ausnahme: Der jeweilige Meister darf im Folgejahr zwischen der "1" und seiner eigenen Nummer wählen. Marco Wittmann entschied sich für 2015 für die "1" und wird diese nun auf seinem BMW M4 spazieren fahren. Hier die Fahrer, sortiert nach ihren Startnummern, mit ihren Autos und Teams:

- 1 - Marco Wittmann (Deutschland) - BMW M4 - BMW Team RMG
- 2 - Gary Paffett (Großbritannien) - Mercedes-Benz C 63 AMG - ART Grand Prix
- 3 - Paul di Resta (Schottland) - Mercedes-Benz C 63 AMG - HWA AG
- 5 - Mattias Ekström (Schweden) - Audi RS 5 - Audi Sport Team ABT Sportsline
- 6 - Robert Wickens (Kanada) - Mercedes-Benz C 63 AMG - HWA AG
- 7 - Bruno Spengler (Kanada) - BMW M4 - BMW Team MTEK
- 8 - Christian Vietoris (Deutschland) - Mercedes-Benz C 63 AMG - HWA AG
- 10 - Timo Scheider (Deutschland) - Audi RS 5 - Audi Sport Team Phoenix
- 12 - Daniel Juncadella (Spanien) - Mercedes-Benz C 63 AMG - Mücke Motorsport
- 13 - António Félix da Costa (Portugal) - BMW M4 - BMW Team Schnitzer
- 16 - Timo Glock (Deutschland) - BMW M4 - BMW Team MTEK
- 17 - Miguel Molina (Spanien) - Audi RS 5 - Audi Sport Team ABT Sportsline
- 18 - Augusto Farfus (Brasilien) - BMW M4 - BMW Team RBM
- 22 - Lucas Auer (Österreich) - Mercedes-Benz C 63 AMG - ART Grand Prix
- 27 - Adrien Tambay (Frankreich) - Audi RS 5 - Audi Sport Team ABT
- 31 - Tom Blomqvist (Großbritannien) - BMW M4 - BMW Team RBM
- 36 - Maxime Martin (Belgien) - BMW M4 - BMW Team RMG
- 48 - Edoardo Mortara (Italien) - Audi RS 5 - Audi Sport Team ABT
- 51 - Nico Müller (Schweiz) - Audi RS 5 - Audi Sport Team Rosberg
- 53 - Jamie Green (Großbritannien) - Audi RS 5 - Audi Sport Team Rosberg
- 77 - Martin Tomczyk (Deutschland) - BMW M4 - BMW Team Schnitzer
- 84 - Maximilian Götz (Deutschland) - Mercedes-Benz C 63 AMG - Mücke Motorsport
- 94 - Pascal Wehrlein (Deutschland) - Mercedes-Benz C 63 AMG - HWA AG
- 99 - Mike Rockenfeller (Deutschland) - Audi RS 5 - Audi Sport Team Phoenix

Zu den Regeländerungen für die neue Saison zählt die Einführung von einer einheitlichen Reifenmischung pro Wochenende. Letztes Jahr gab es noch wie in der Formel 1 zwei verschiedene Gummimischungen, die im Rennen beide genutzt werden mussten. Aufgrund dieser Veränderung ist der Pflichtboxenstopp auch nur noch Bestandteil des einstündigen zweiten Rennens am Sonntag - im Samstagsrennen darf aber selbstverständlich trotzdem gestoppt werden, wenn ein Reifenwechsel nötig wird. Allerdings müssen die Piloten mehr Acht auf ihre Pneus geben, da es pro Fahrer nur noch vier anstatt fünf Reifensätze pro Wochenende gibt. Die Punktevergabe ist für beide Rennlängen gleich. Der Sieger erhält 25 Punkte, der Zweitplatzierte 18, der Dritte 15 und dann geht es mit 12, 10, 8, 6, 4, 2 und einem Punkt bis zum Zehntplatzierten weiter. Um leichter überholen zu können, dürfen die Piloten ab jetzt dreimal pro Runde das Drag Reduction System (DRS) aktivieren, bei dem der Heckflügel flachgestellt wird und damit mehr Endgeschwindigkeit ermöglicht. Hierzu gibt es keine festgelegten DRS-Zonen mehr, die Fahrer dürfen selbst entscheiden, wo sie ihren Vorteil sehen. Allerdings müssen sie sich dazu in einem Zeitfenster von maximal einer Sekunde hinter ihrem Gegner aufhalten, sonst nutzt auch der Druck auf den DRS-Knopf nichts.

Quellen: Audi, BMW, Mercedes-Benz, H&R