Thomson Lotus Super Elise - Breiter, tiefer, besser

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Elise-Designer verbessert Erstserie
- breitere und flachere Karosserie
- Honda VTEC statt Rover K-Serie
 



Anfang der 1990er Jahre arbeitete der heutige Abteilungsleiter des Jaguar Designs, Julian Thomson beim britischen Sportwagenbauer Lotus, der in dieser Zeit die Elise als neues Einstiegsmodell auf die Räder stellte. Während Thomson zwar diverse Details seiner Designideen verwirklichen konnte, war das Endergebnis nie das, was er sich als Sportwagenfan gewünscht hätte. Heute, 20 Jahre später, arbeitet er an neuen Entwürfen, um die erste Serie der Elise wilder und stärker zu machen.

Das Projekt "Super Elise" ist bislang noch im Konzeptstadium und existiert nur in Form von einigen Zeichnungen. Thomson hat allerdings bereits genaue Vorstellungen vom finalen Fahrzeug. Wo beim Basisfahrzeug, der Erstserien-Elise, ein Faltverdeck zwischen Windschutzscheibe und Überrollbügel gespannt wird zeigt sich auf den Teaserbildern ein herausnehmbares Hardtop. Dieses sitzt zudem um rund 30 Millimeter tiefer, da Thomson die gesamte Karosserie umgestaltet hat. Dabei kommen zusätzlich 75 bis 100 Millimeter mehr Fahrzeugbreite an den deutlich ausgestellten Kotflügeln heraus. Entsprechend hat der Designer auch neue Schürzen an Front und Heck gestaltet.

Hinten hat er zentral zwei runde Endrohre der Abgasanlage integriert, die durch ihre Größe bereits deutlich machen, dass hier mehr Leistung als in der normalen Elise lauert. Thomson plant mit einem Honda-VTEC-Motor in Verbindung mit einem sequenziellen Getriebe. Damit hätte der klassische K-Serie-Motor von Rover ausgedient. Natürlich soll es beim Hinterradantrieb bleiben.

Sollte das Projekt wirklich in die Realität umgesetzt werden, könnten bis zu 20 Exemplare der Thomson Super Elise entstehen. Zu den Preisen machte der Jaguar-Designer noch keine Angaben.

Quelle: Julian Thomson auf Twitter