Aston Martin - Rückkehr zum Hotel de France

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Unterkunft des Werksteams bis 1964
- sieht heute noch fast aus wie damals
- Rückkehr mit drei V8 Vantage GTE

 
Von 1952 bis 1964 war Aston Martin als Werksteam beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans am Start und nutzte jedes Jahr die gleiche Unterkunft: Das Hotel de France, rund 40 Kilometer entfernt von der Rennstrecke. Im dortigen Hinterhof wurden die Rennfahrzeuge untergebracht und im Laufe der Rennwoche für die Trainings und das Langstreckenrennen vorbereitet. Anschließend wurden sie über die Landstraße auf Achse zum Rundkurs gefahren.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf das diesjährige 24-Stunden-Rennen, das am kommenden Wochenende stattfinden wird, kehrte das heutige Werksteam von Aston Martin mit drei V8 Vantage GTE an diesen historischen Ort zurück. Bis auf wenige Dinge hat sich in den über 50 Jahren kaum etwas am Erscheinungsbild des Hotels geändert. Im vorigen Jahr wurde es vom neuen Besitzer Martin Overington gekauft und gefühlvoll renoviert.

Schon damals sorgte die Anwesenheit des Werksteams für Menschenmassen, die kamen, um die Rennfahrzeuge anzusehen. Speziell 1959, als Aston Martin das Langstreckenrennen gewinnen konnte und anschließend im Hotel feierte. Auch heute sorgen die Sportwagen noch für Begeisterung, speziell, wenn sie unerwartet vor dem kleinen Hotel stehen, um die historischen Foto- und Filmaufnahmen der 50er und 60er nachzustellen. Hierzu brachten die Briten auch drei der Werksfahrer, nämlich Mathias Lauda, Richie Stanaway und Darren Turner mit.

Beim diesjährigen Langstreckenklassiker an der Sarthe wird Aston Martin mit insgesamt fünf V8 Vantage GTE in den Kategorien LM GTE Pro und LM GTE Am antreten. "Pro" steht dabei für absolute Profirennfahrer, während in der "Am"-Gruppe auch ambitionierte Amateurfahrer am Steuer sitzen.

Quelle: Aston Martin