Sin R1 - Serienversion wird auf der IAA gezeigt

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- 525 PS starker Sportwagen aus England
- 6,2 Liter großes Corvette-Triebwerk
- Deutschlandpremiere auf der IAA




Nach einigen Jahren der Erprobung und Entwicklung wird Sin Cars auf der IAA im September endlich die serienreife Version des Sin R1 erstmals in Deutschland präsentieren. Entwickelt wurde der R1 als Kooperation zwischen der Sin Cars GmbH aus München und dem britischen Zulieferer ProFormance Metals Ltd. Gebaut wird das Serienfahrzeug in Daventry.

Exterieur

Die Basis für den Sin R1 bildet ein Carbon-Monocoque rund um die Passagiere, an den sich ein Gitterrohrrahmen anschließt. Für die Karosserie kommen Kunststoff und Kohlefaser zum Einsatz. Optisch hat sich seit dem Beginn der Entwicklung nur an wenigen Details etwas verändert. Vorn ist bei mandelförmigen Scheinwerfern geblieben, in denen je drei Leuchteinheiten je Seite integriert sind. Zentral dazwischen sitzt eine Nase im Formel-1-Stil, unten schließt eine Spoilerlippe die Frontpartie ab. In der Seitenansicht wird deutlich, wie kompakt der Sin R1 ist. Am Heck sitzt ein elektronisch ausfahrbarer Flügel, der in Kombination mit dem breiten Diffusor für mehr Anpressdruck sorgt.

Interieur

Gegenüber den ersten Prototypen wurde das Interieur neu gestaltet, bleibt dabei jedoch sportlich-spartanisch. Neben zwei Recaro-Sportschalensitzen mit Vierpunktgurten gibt es ein überarbeitetes Armaturenbrett, ein Sportlenkrad und eine Klimaanlage. Um die Funktionen des Infotainmentsystems bedienen zu können, wird in eine spezielle Halterung wahlweise ein iPad oder ein sieben Zoll großes Android-Tablet eingesetzt.

Performance

Hinter den beiden Passagieren sitzt ein 6,2 Liter großes V8-Triebwerk von GM, das sonst in der Corvette zum Einsatz kommt. Im Sin R1 leistet es 386 kW/525 PS und beschleunigt den Sportwagen bei Bedarf in nur 2,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Kraftübertragung erfolgt dabei über ein manuelles Sechsgang-Getriebe von Graziano. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Sin Cars 322 km/h an. Gestoppt wird mit 362 Millimeter großen Bremsscheiben und Hochleistungbremszangen von AP Racing, die mit den lediglich rund 1.200 Kilogramm Leergewicht leichtes Spiel haben. Im Laufe der Erprobung zogen zudem moderne Fahrhilfen wie ABS und eine Traktionskontrolle ins Fahrzeug ein.

Preis

Noch wurden keine Angaben zum finalen Grundpreis des Sin R1 gemacht. Diese Angabe wird vermutlich im Rahmen der Präsentation auf der IAA erfolgen. Während der Entwicklungsphase war von rund 71.000,- € die Rede.

Quelle: Sin Cars