Skoda Octavia RS 230 - Im zweiten Anlauf

Geschrieben von Matthias Kierse. Veröffentlicht in News

- Nach Vorpremiere in Genf nun in Serie
- 230 PS starker Turbovierzylindermotor
- ab September als Limousine und Combi




Ursprünglich hatte Škoda den neuen Octavia RS 230 für den Genfer Autosalon im März angekündigt, um das neue Topmodell anschließend im Juni auf den Markt zu bringen. Was genau an dieser Planung schief gelaufen ist wissen wir auch nicht. Fakt ist jedoch, dass der Wagen nun auf der IAA in Frankfurt gezeigt wird und zeitgleich zu den Händlern rollt.

Exterieur

Gegenüber dem normalen Octavia RS erhält der RS 230 schwarz lackierte Leichtmetallräder mit glanzgedrehter Vorderseite in 19 Zoll. Hinzu kommt bei der Limousine eine schwarz lackierte Spoilerlippe auf der Heckklappe und beim Combi eine schwarze Dachreling. Auch die beiden Auspuffendrohre, die elektrisch anklappbaren Außenspiegel und die Kühlergrilleinfassung tragen glänzendes Schwarz. Für die restliche Karosserie stehen die Lackfarben "Moon-Weiß Perleffekt", "Black-Magic Perleffekt", "Stahl-Grau" und "Corrida-Rot" zur Auswahl.

Interieur

Die schwarze Supreme-Lederausstattung im Interieur des Octavia RS 230 wird wahlweise durch Kontrastnähte in rot oder grau veredelt. In die Kopfstützen ist dreifarbig Skodas RS-Logo eingestickt. Glänzend schwarzer Klavierlack schmückt die Dekorleisten und im Fahrerfußraum sitzt eine Edelstahlpedalerie. Auf dem zentralen Display im Armaturenbrett wird auf Knopfdruck ein Laptimer eingeblendet, der sowohl als Stoppuhr für Beschleunigungsmanöver als auch für die Rundenzeitenmessung dient. Über die Fahrprofilauswahl mit den Modi "Normal", "Sport", "Eco" und "Individual" lässt sich auch der Soundgenerator aktivieren, durch den der Octavia im Innenraum noch kerniger klingt.

Performance

Der zwei Liter große TSI-Vierzylinder-Turbomotor erhält im neuen Topmodell eine Leistungssteigerung um 10 PS gegenüber dem bisherigen Octavia RS. Somit stehen nun 169 kW/230 PS zur Verfügung. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder übernimmt ab Werk ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Auf Wunsch gibt es ein Doppelkupplungsgetriebe mit ebenfalls sechs Vorwärtsgängen. Im Vorfeld des Genfer Salons gaben die Tschechen bereits eine Beschleunigungszeit von null auf hundert in 6,7 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h bekannt. Die neu entwickelte, elektrohydraulische Vorderachs-Quersperre (VAQ) bringt Motorsport-Technologie auf die Straße und verhilft dem Fahrzeug zu mehr Vortrieb aus engen Kurven heraus. Durch eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung werden bis zu 100 Prozent der Motorleistung auf das kurvenäußere Vorderrad übertragen. Zudem wird der Octavia RS 230 durch ein Sportfahrwerk um 15 Millimeter tiefergelegt.

Preis

Für den Octavia RS 230 als Limousine ruft Škoda mindestens 33.490,- € auf, für die Combi-Version sind es 34.150,- € (inkl. MwSt.). Das Doppelkupplungsgetriebe kostet jeweils 1.800,- € Aufpreis.

Quelle: Škoda