Holden Commodore VFII - Der Anfang vom Ende

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Letzter Commodore aus Australien
- Leistungssteigerung für den LS3-V8
- in drei Karosserievarianten erhältlich



Mit dem Commodore VFII präsentiert Holden die letzte Oberklasse-Limousine, die in Australien entwickelt wurde und dort auch gebaut wird. In einigen Jahren werden die Holden-Werke durch die Konzernmutter General Motors geschlossen, künftige Modelle mit dem Holden-Logo sind dann reine Gleichteilefahrzeuge von beispielsweise Chevrolet oder Opel, die in anderen weltweiten Werken gefertigt und dann nach Australien importiert werden. 1978 begann die Erfolgsgeschichte des Commodore mit dem VB, den wir in Deutschland als Opel Senator A kennen. Neben der Einstiegsvariante SV6 wird es den überarbeiteten Holden auch mit dem LS3-V8-Triebwerk geben, das wir in Deutschland eher aus der Corvette kennen.

Exterieur

Wie bislang wird es auch den Commodore VFII in drei Karosserievarianten geben. Neben der klassischen Limousine bietet Holden ihn als Sportwagon genannten Kombi sowie als Pickup an. Letzterer heißt in Australien klassischerweise "Ute", was sich von "Utility" ableiten lässt und die Vielseitigkeit umschreibt. Sie alle erhalten eine neu gestaltete Frontpartie mit Chromumrandungen rund um Kühlergrill und zentralem Lufteinlass sowie LED-Tagfahrleuchten. Bei den sportlichen Ablegern SS, SSV und SSV Redline zieren Luftauslässe die Motorhaube, während in die Heckschürze ein Diffusoreinsatz integriert wurde. Die Limousinen von SSV, SSV Redline, Calais und Calais V tragen Klarglasrückleuchten, während beim Sportwagon grundsätzlich neue LED-Rückleuchten zum Einsatz kommen. Neue Leichtmetallräder zeigen sich je nach Ausstattungsvariante in 18 (SS und Calais), 19 (SSV, Calais V und Caprice V) oder sogar 20 Zoll Größe (SSV Redline).
Neben den Standardfarben "Phantom Black", "Nitrate Silver", "Prussian Steel Grey", "Some Like It Hot Red", "Heron White", "Regal Peacock Green" und "Red Hot" gibt es speziell für die Sportversionen den Farbton "Jungle Green" sowie als neue Farben "Empire Bronze" für alle Versionen außer den SS- und SSV-Ablegern und "Slipstream Blue" für alle Ausstattungen außer dem Caprice V.

Interieur

Je nach gewählter Ausstattung erwartet die Passagiere im Commodore VFII wahlweise ein luxuriöses Ambiente mit bequemen Komfortsitzen und Leder oder aber in den SS- und SSV-Varianten sportive Atmosphäre durch gut konturierte Sportsitze, Alupedale und eigenständige Tachoskalen.

Performance

Der 6,2 Liter große LS3-V8-Motor leistet ab jetzt im Commodore VF Series II 304 kW/413 PS sowie maximal 570 Newtonmeter Drehmoment. Um dem Wagen einen würdigen Soundtrack zu verpassen, entwickelten die Holden-Ingenieure ein neues, zweiflutiges Abgassystem, das je nach Ausstattungsvariante in zwei einzelnen oder zwei doppelten Endrohren in der Heckschürze mündet. Beim besonders sportlichen SSV Redline sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit rot lackierten Sätteln für standesgemäße Verzögerungswerte.

Preis

Zu den Preisen für den überarbeiteten Commodore VFII machte Holden noch keine Angaben.

Quelle: Holden