Mansory auf der IAA 2015 - Diverse Neuheiten

Geschrieben von Oliver Kühlein am . Veröffentlicht in News

- Mansory mit 10 Neuheiten auf der IAA
- aufgeteilt auf zwei Stände in Halle 5.0
- Mansory Switzerland zeigt SUVs



Dunkel ging es bei Mansory auf der IAA zu, zumindest auf der einen Seite des Messestandes in Halle 5.0. Hier standen hübsch aufgereiht die vier schwarzen Phantome aus dem Fichtelgebirge. Lamborghini Huracán Torofeo, Mercedes-AMG S-Klasse Coupé Black Edition, Mercedes-AMG S-Klasse Limousine Black Edition und Mercedes-AMG G-Klasse Gronos Black Edition.

Während der Torofeo und das S-Klasse Coupé bereits hier auf carsdaily.de vorgestellt wurden, möchten wir uns nun auf die beiden anderen Fahrzeuge der Black Edition konzentrieren. Bereits im Laufe des Jahres präsentierte uns Mansory seine Interpretation auf Basis der Mercedes-AMG S-Klasse. Während wir in Genf noch auf das Fahrzeug verzichten mussten, kam er als Black Edition nun mit nach Frankfurt. Gepaart mit dem auf 1.000 PS frisierten Motor geht es in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis auf maximal 300 km/h. Hier wird dem Vortrieb elektronisch ein Ende gesetzt. Übertragen wird die Kraft von 255/30 ZR 22 an der Vorder- und 295/25 ZR 22 Reifen an der Hinterachse. Der Innenraum wird umfangreich überarbeitet und veredelt. Wer eines der sechs limitierten Fahrzeuge haben möchte sollte sich vermutlich sputen.

Schwarz, breit und 840 PS stark parkte gleich das nächste Modell der Black Edition nebenan. Der Gronos auf Basis der Mercedes G-Klasse ist nunmehr bereits hinlänglich bekannt und entwickelt sich so langsam zum Dauerbrenner im Mansory-Programm. Die Karosserie setzt bei der Black Edition Akzente in Sichtcarbon und einer mattschwarzen Lackierung. Der Innenraum präsentiert sich deutlich überarbeitet. Hier kommt wie nunmehr gewohnt nur feinstes Leder zum Einsatz und die Zierteile im Innenraum lassen sich ganz nach dem Wunsch der Kunden gestalten, zumeist aus Carbon. Zum ohnehin stämmigen Auftritt der verbreiterten Karosserie gesellen sich sich 305/35er Reifen, die auf 23 Zoll großen Felgen montiert sind. Sicherlich schlecht für die Geländegängigkeit, aber vermutlich perfekt für die Boulevards dieser Welt auf denen man den Gronos wohl viel eher entdecken dürfte.

Etwas farbenfroher präsentierte sich die andere Seite des Messestandes, auf denen zwei deutlich grellere Fahrzeuge britischen Ursprunges zu finden waren. Zum einen fand man einen blauen Rolls-Royce Wraith auf dem Stand, der auf den Namen Bleurion hört und bei dem Mansory eine neuartige Effektlackierung verwendet. Akzente werden, wie gewohnt, in Form von Carbon gesetzt, welches neben der Motorhaube auch an den verschiedensten Anbauteilen zu finden ist. Passend zum schwarzen Carbon steht der Bleurion auf schwarzen 22-Zoll-Rädern, die vorne 265 und hinten 295 Millimeter breite Reifen beherbergen. Diese sind sicherlich auch nötig, um die angekündigte Leistung von 740 PS standesgemäß auf die Straße zu bringen.

Blau der Rolls Royce und ebenso farbenfroh, allerdings in Orange präsentierte sich ein Bentley Continental GTC, welcher auf dem aktuellen Facelift-Modell basiert. Auch hier bleibt kein Stein auf dem anderen. So sorgen 1.001 PS dafür, dass die Fahrleistungen nicht hinter der Optik zurückbleiben. Akzente werden wiederum in Carbon gesetzt: Eine Carbon-Motorhaube und ein Carbon-Heckdeckel sorgen für die entsprechenden Kontraste. Das Fahrzeug steht zudem satt auf 295/30 ZR 22 Rädern und dank Tieferlegung gute 30 Millimeter näher an der Straße.

Als wohlwollender, dezenter Kontrast wird dann der schwarz-silberne Bentley Flying Spur wahrgenommen, der sich zwischen den beiden bunten Paradiesvögeln tummelt. Mansory und Bentley – so fing es vor Jahren noch recht dezent an. Mittlerweile sieht man sich als vollwertiger Veredler und bedient nicht nur die Optik sondern legt auch Hand an der Technik an. Auch beim Flying Spur kommt ein deutlich überarbeiteter Motor mit nunmehr 900 PS zum Einsatz. Warum man hier leistungstechnisch hinter dem GTC zurückbleibt, weiß vermutlich nur Kourosh Mansory selbst. Optisch vermag der Flying Spur jedoch durchaus zu gefallen und ist im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen am Stand durchaus dezent gestaltet.

Neben dem eigentlichen Mansory-Stand gab es noch einen weiteren der Dependance "Mansory Switzerland", der jedoch die meiste Zeit an den Pressetagen verwaist war. Hier standen zum einen zwei Porsche-Modelle auf Basis des Macan und Cayenne und als aktuellste Neuheit ein Range Rover Autobiography mit langem Radstand, der nach Art des Hauses deutlich überarbeitet wurde. Große Räder, zweifarbige Lackierung und der großzügige Einsatz von Carbon machen auch aus diesem Fahrzeug einen echten Mansory. Natürlich dreht man auch hier an der Leistungsschraube, jedoch recht dezent und verbaut nur ein optimiertes Motorsteuergerät, welches zusätzliche 60 PS freisetzt.

Zusätzlich präsentiert Mansory Switzerland auch ein exklusives Golfcart und einen mit Carbon verkleideten Jet-Ski.

Quelle: Mansory