Fiat Toro - Neuer Pickup für Südamerika

Geschrieben von Kay Andresen am . Veröffentlicht in News

- Neues Modell erstmal nur für Südamerika
- basiert auf Jeep-Renegade-Chassis
- zum Start mit zwei Motoren erhältlich



Fiat hat kürzlich das neue Pickup-Modell mit Namen Toro (italienisch für Stier) vorgestellt. Ab 2016  wird der kleine Laster zunächst nur auf dem südamerikanischen Markt erhältlich sein.

Exterieur

Der Truck sieht deutlich robuster als jeder Fiat zuvor aus. Die hohe Front, schlanke Scheinwerfer und ein sechseckiger Kühlergrill sind Stilelemente, die der neue Pickup mit dem FCC4 Konzept, das vor etwa einem Jahr auf der Sao Paulo Auto Show gezeigt wurde, gemeinsam hat. Der Dachträger, die Leichtmetallräder und die wohlgeformten unteren Stoßfänger zeigen, dass die in den Bildern gezeigte Variante ein gut ausgestattetes Modell für den eher privaten und freizeitorientierten Einsatz ist. Die Seiten tragen Kunststoffschutzelemente. Für den Arbeitseinsatz gedachte, einfachere Varianten werden weniger exklusiv aussehen. Mit einer Länge von 4,91 Metern und einer Nutzlast von einer Tonne trifft der Toro auf Kontrahenten wie Volkswagen Amarok, Ford Ranger und die Pickup-Modelle der japanischen Hersteller. Bisher wurde nur die Variante mit Doppelkabine gezeigt.

Interieur

Vom Innenraum hat Fiat noch keine offiziellen Fotos veröffentlicht. Erlkönigfotos zeigen jedoch ein modernes Cockpit.

Performance

Zum Start des Toro werden zwei Motoren erhältlich sein, jeweils ein Benziner und ein Dieselaggregat. Die Modellreihe beginnt mit dem 1,8 Liter E.torQ-EVO-Flex-Motor, der sowohl mit Benzin wie auch mit dem in Brasilien weit verbreiteten Ethanol betrieben werden kann und es auf eine Höchstleistung von 97 kW/132 PS bringt. Nächsthöhere Modellvariante ist der 2,0-Liter-Multijet-Dieselmotor mit einer Leistung von 125 kW/170 PS. Während der Benziner zum Start voraussichtlich nur mit Frontantrieb und einem Sechsgang-Automatikgetriebe lieferbar sein wird, besteht beim Diesel die Wahl zwischen Frontantrieb gekoppelt mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder Allrad in Verbindung mit der bereits aus anderen Modelle des FCA Konzerns bekannten Neungang-Automatik. Als Chassis-Basis unterhalb der Karosserie steckt ein neu eingekleideter Jeep Renegade.

Preis

Zu den Preisen macht Fiat zu einem so frühen Zeitpunkt noch keine Angaben.

Quelle: Fiat Brasilien