Dodge Challenger GT AWD Concept

Geschrieben von Matthias Kierse am . Veröffentlicht in News

- Erste Muscle Car Studie mit Allradantrieb
- 568 PS durch "Scat Pack 3"-Upgrade
- Karosserie in Grau, Schwarz und Orange

Wenn man von "Muscle Cars" spricht, haben die meisten Autofans ein festes Bild vor Augen: Ein maximal viersitziges Coupé amerikanischer Bauart mit großvolumigen und leistungsstarken V8-Triebwerk unter der Haube - und natürlich mit Hinterradantrieb. An letzterer Stelle setzt Dodge jedoch auf der SEMA in Las Vegas ein neues Ausrufezeichen. Mit dem Challenger GT AWD Concept zeigt der US-Hersteller erstmals ein allradangetriebenes Muscle Car.

Farblich begab sich Mopar bei der Erstellung dieser Studie auf neue Pfade. Die Karosserie trägt den Farbton "Destroyer Grey" in Kombination mit mattschwarzen Abschnitten im oberen Bereich, die in Längsrichtung durch einen Streifen in Wagenfarbe auf der Fahrerseite unterbrochen werden. Diese sind in "Header Orange" ebenso eingerahmt wie der Kühlergrill und die Rückleuchten. Auch die Außenspiegelkappen und die "GT AWD"-Schriftzüge tragen den Orange-Farbton. Mopar verbaute einen Breitbau-Karosseriekit und Fünfspeichen-Felgen in 20 Zoll mit mattschwarzer Lackierung sowie einen Frontsplitter und eine Heckspoilerlippe.

Innen werden die orangefarbenen Akzente des Exterieurs durch Ziernähte im schwarzen Leder wieder aufgegriffen. Die Sitzmittelbahnen tragen hellgraues Alcantara. Auf den Fahrer wartet ein unten abgeflachtes Sportlenkrad. Auf den Edelstahleinstiegsleisten ist der Modellname eingraviert, der zudem auch in die Fußmatten eingestickt wurde.

Ein 5,7 Liter großer HEMI-V8-Motor sorgt im Challenger GT AWD Concept für den Vortrieb. Er wurde mit dem "Scat Pack 3"-Upgrade ausgerüstet, das für 76 PS Mehrleistung gegenüber dem normalen Challenger R/T Scat Pack sorgt. Damit stehen 417 kW/568 PS und 703 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Unterhalb der Heckschürze schauen die dunkel pulverbeschichteten Endrohre der Abgasanlage ins Freie. Das "Scat Pack 3"-Upgrade umfasst Zylinderköpfe, die an der CNC-Maschine gefräst werden, eine neue Frischluftzuführung, überarbeitete Abgaskrümmer und Hochleistungs-Katalysatoren.

Die verbaute Federung von Mopar befindet sich aktuell noch im Prototypenstadium. Sie legt den Wagen für mehr Rennstrecken-Orientierung tiefer und wird durch steifere Stabilisatoren und Domstreben unterstützt. Ob es eine Serienumsetzung dieser Konzeptstudie geben wird, ist noch nicht sicher.

Quelle: Dodge